Treibt das Kommunalunternehmen Schierling die Gemeinde Schierling in den Ruin?

Dass es um den Schierlinger Haushalt seit Jahren nicht zum Besten steht, konnte man aus dem Regensburger Wochenblatt – Ausgabe vom 25. Juli 2012   - erfahren.
Dort steht geschrieben, dass Schierling über Jahre hinweg Schulden beim Landkreis aufgebaut hat. Die letzte Rate belief sich auf 750.000€, zurückbezahlt im April 2011.
„Seitdem bezahlen wir wieder termingerecht, so wie in den gut dreieinhalb Jahrzehnten zuvor auch!“, so Bürgermeister Kiendl.
 „Seitdem bezahlen wir wieder termingerecht!
  Hier muss man wissen, dass „seitdem“, konkret seit 2009, das Kommunalunternehmen des Marktes Schierling existiert. Ferner muss man wissen, dass so ein Kommunalunternehmen in der Lage ist, Dinge für die Gemeinde zu kaufen, ohne dass dabei der Gemeindehaushalt im geringsten belastet wurde bzw. wird, so dass das Zurückzahlen der Kreisumlage fristgerecht und ohne Probleme möglich wurde und selbstverständlich in Zukunft auch ohne Probleme möglich sein wird.
  Auf die gleiche Weise ist es seit 2009 möglich, dass das pro-Kopf-Verschulden in Schierling Jahr für Jahr sinkt.

Gefährlich wird es, wenn in einem Kommunalunternehmen die Schulden ausgelagert werden und die Kontrolle des Verwaltungsrates und Marktgemeinderates nicht durchgeführt wird oder man keine Kontrolle nicht durchführen lassen will. 

Wer brüstet sich schon gerne mit einem Schuldenberg?

Wollen wir, dass unsere Gemeinde durch einen Missbrauch in der Führung des Kommunalunternehmens in den Ruin getrieben wird?