Das verschwiegene Gewerbegebiet oder das Schweigen in Schierling

Vergesslichkeit kann vorkommen. Aber dass die Rathaus-Führung penetrant verschweigt, dass mit der Flächennutzungsplan-Änderung mitnichten das gesamte im Flächennutzungsplan 2005 rechtsgültig geplante Gewerbe- und Industriegebiet südlich der Kreisstraße nach Buchhausen und südlich der Südumgehung annulliert werden soll, muss andere Gründe haben.

Es bleibt nämlich ein 5,1 Hektar großes Gewerbegebiet im Dreieck Buchhauser Straße, Zufahrt Gewerbegebiet b. Fahnen Kössinger zur Südumgehung und Südumgehung selbst nach wie vor im Flächennutzungsplan erhalten.

Will man den Anliegern der Adolph-Kolping-Siedlung Sand in die Augen streuen und Ihnen suggerieren, es werde keine Erweiterung des Gewerbegebietes Fruehauf-Straße nach Süden geben?

Oder will man damit verschleiern, dass der Kernort Schierling auch so von Westen bis Osten von geplanten Gewerbegebieten eingekreist sein wird?

Oder will man die Tatsache verschweigen, dass der Markt mit „Birlbaum“ auf einer Halde über 46 Hektar Gewerbeflächen sitzen wird, deren Erschließung viele Millionen, die Rede ist von bis zu 10 Millionen €, kosten wird?

Nach wie vor wird nämlich verschwiegen, dass diese Erschließungsinvestitionen für Straßen, Wasser, Kanal, Strom, Straßenbeleuchtung vorfinanziert und vom Bürger von Birnbach bis Inkofen über die Gebühren und Beiträge mitfinanziert  werden müssen.

Das Rathaus ist kein Trappistenkloster. Nur dort gilt eine rigides Schweigegebot. Wir brauchen eine Kommunalpolitik der Wahrheit und Klarheit.

Hier sehen Sie, dass die 5,1 ha Gewerbegebiet an der Fruehaufstr. von der Gemeinde verschwiegen werden.